Unser Leitbild handelt von Werten

Mit Natur handeln bedeutet: Für die Natur handeln.

Wir handeln mit Naturkost und handeln deshalb für Schutz und Schonung, Erhalt und nachhaltige Nutzung der Natur. Als Hersteller und Handelsunternehmen haben wir viele Gestaltungsmöglichkeiten. Wir nehmen sie mit großem Verantwortungsbewusstsein wahr. Wir bemühen uns um einen sinnvollen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Erde.  

Lebensqualität und Lebensmittelqualität lassen sich nicht trennen.

Die Förderung der Biodiversität, Artenvielfalt im Anbau und Einsatz von samenfesten Saatgut, Fürsorge fürs Tierwohl, Trinkwasserschutz und Ressourcen schonende Wirtschaftskreisläufe tragen dazu bei, dass es den Böden und Pflanzen, den Tieren und Menschen so gut wie möglich geht. In solch einem günstigen Umfeld entstehen Nahrungsgüter von höchster Güte.

Die erste Form von miteinander teilen heißt: Mitteilen.

Wir engagieren uns für gute Kommunikation. Das gilt für das Miteinander im Unternehmen ebenso wie für die Zusammenarbeit mit Lieferanten, Kunden und Endverbrauchern. Partnerschaft und Partizipation sind uns wichtig.

Unser gesundes Wachstum ist das Ergebnis von gesundem Wachstum.

Das Unternehmen Grell Naturkost besteht seit 200 Jahren. Schon seit über 40 Jahren sind wir überzeugt, dass sich die natürlichen Kräfte der Lebensmittel beim biologischen Anbau am besten entfalten. Unsere Partner sind 70 regionale Produzenten. Wir verdanken unseren Markterfolg ihren hochwertigen Erzeugnissen und arbeiten fair mit ihnen zusammen, um Existenz und Entwicklung zu sichern.

Die Ethik zählt, nicht das Etikett.

Bio ist nicht einfach eine Marke, mit der man handelt. Bio ist eine Haltung, nach der man handelt.

Wahre Wertschöpfung entsteht aus Wertschätzung.

Mit unseren Lieferanten und Abnehmern tauschen wir uns auf Augenhöhe aus. Sie sind für uns geachtete, geschätzte Partner, deren Leistung wir durch eine faire Preisgestaltung würdigen. Die Gewinne unserer Marken investieren wir überwiegend in regionale Projekte, so dass sie Land und Leuten zugute kommen.

Nicht nur mit allen Sinnen genießen, sondern auch mit Sinn.

Nachhaltige, ökologisch erzeugte Lebensmittel zeichnen sich dadurch aus, dass sie frei von Schadstoffen sind. Obst und Feldfrüchte werden nicht auf Ertragsmaximierung getrimmt. Sie dürfen ihre natürlichen Wuchskräfte entfalten, das macht sie oft etra schmackhaft. Und zu so viel Sinnlichkeit kommt auch noch das Plus an Sinn: Mit wieviel Mehr Freude genießt man Essen und Trinken, wenn man weiß, daß die Erzeugung dieser Genüsse Mensch und Tier, Pflanzen und Böden gut tun und die Gewinne gerecht verteilt werden.

Für eine bessere Zukunft müssen wir heute vieles besser machen.

Um Zukunft zu gestalten, sollten wir Chancen schaffen. Wir berücksichtigen ökologische, ökonomische und soziale Faktoren und wollen unter anderem durch Ressourcenschonung, regionale Wirtschaftskreisläufe, menschengemäße Arbeitsbedingungen, faire Preisgestaltung und vielfältiges Engagement für Land und Leute in der Region zu einem guten Morgen beitragen.  

Konkrete Beispiele von Grell Naturkost:

  • email hidden; JavaScript is required
  • m355x70

    Grell Naturkost spricht sich gegen das Töten der männlichen Küken aus. Wir fördern zum Beispiel Projekte, in denen das Leben der Legehennen verlängert wird. Nach einer Legepause mit Federwechsel, der Mauserzeit, leben die Hühner ein weiteres Lebensjahr. Das bedeutet auch, weniger männliche Küken töten zu müssen.

    Wir unterstützen die bundesweite Kampagne 1 kleiner Cent für das Ei, 1 großer Schritt für die ökologische Tierzucht. Das Geld geht an den Verein Ökologische Tierzucht gGmbH für die Zukunft in der ökologischen Geflügelzucht und -haltung. Mehr dazu unter: Ökotierzucht.de

  • m555x70

    Nachbaufähige Gemüsesorten werden auch als samenfest bezeichnet. Die Mehrheit aller konventionell neu gezüchteten Sorten sind für den Nachbau nicht geeignet, da sie Hybridsorten sind. Deshalb müssen weltweit Gärtner und Bauernhöfe neues Saatgut kaufen. Die Ernten der Hybridsorten fallen gleichförmig aus (Standardgrößen, -formen). Aber es profitieren leider nur die Monopolsaatfirmen, da ständig Saatgut gekauft werden muss. Die herkömmliche Sortenvielfalt geht verloren. Dabei sind die Lebensmittelqualität und der Geschmack bei samenfesten Sorten ebenso überzeugend.

    Grell Naturkost macht mit dem Infomationsmaterial Labor No More auf das große Thema der Sorten aufmerksam. Wir unterstützen den Naturkostfachhandel in der Kommunikation zum Thema Samenfeste Gemüsesorten. Mehr dazu unter: Ökosaatgutinitiative.de

    Die ökologische Pflanzenzüchtung des Saat:gut e. V. erhält unsere Unterstützung, indem wir pro Kiste Blumenkohl und Brokkoli von Christiansens Biolandhof 50 Cent an die Züchtung geben. Mehr dazu unter: Saat:gut.org

  • m855x70

    Vielfalt in Flora und Fauna
    Grell Naturkost fördert die Vermarktung von Produkten aus dem wildarten freundlichen Anbau des Lämmerhofes und weiteren Betrieben. Zur Förderung des Lebensraumes für Pflanzen und Tiere bauen sie das Getreide mit Blühstreifen und unbearbeiteten Randstreifen an. Sie sind damit Vorbilder für eine einfache, naturfreundliche Möglichkeit zum Erhalt von Überlebensraum in der Natur.

    Sie finden Getreideprodukte vom Lämmerhof unter unserer Eigenmarke und der Marke mien Leevsten. Mehr dazu finden Sie unter mienLeevsten.bio

  • m1255x70

    Grell Naturkost vermarktet vorrangig Ware von regionalen Partnern.
    Als Teil der Bio-Bewegung des Nordens engagieren wir uns gerne für Projekte und Unternehmen, die Arbeitsplätze, Wirtschaft und Resilienz in der Region fördern.

  • m655x70

    Grell Naturkost unterstützt Entwicklungen in der artgerechten Tierhaltung.

    Zum Beispiel: In der Legehennenhaltung favorisieren wir eine innovatve Haltung im Hühnermobil mit Auslauf ins Grüne. Der fahrbare Hühnerstall wird regelmäßig weitergezogen und verteilt so den Kot der Legehennen auf die ganze Weide. Im Naturkostfachhandel vermarkten wir die Bioland-Eier aus dem Mobilstall auf Hof Hasenkrug.

  • Grell Naturkost bevorzugt für die Handelsmarke Grell Naturkost Ware aus heimischem Anbau, um bisherige Importware zu ersetzen. Das ist bei Produkten wie Buchweizen, Lupinen, Sojabohnen und Mais möglich. Sie finden diese Produkte in vielen Naturkostfachgeschäften: Lupinen aus Norddeutschland, Polenta aus Mais vom Bodensee.