Symbolträchtige Pflanzaktionen zum Firmenjubiläum

PRESSEMITTEILUNG:   

200 Jahre Grell Naturkost 1818 – 2018  

Jubiläumsfeier mit Pflanzaktionen am 19. Mai 2018, Kaltenkirchen, Boschstraße 3

 

Grell Naturkost feierte am Pfingstsamstag mit 400 Gästen das 200-jährige Firmenjubiläum. Als Geschenke gab es symbolträchtige Pflanzaktionen. Die Festreden lobten die unternehmerische Verantwortung, auch für die Zukunft.

 

Am Pfingstsamstag feierten wir mit Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern und Gästen aus der Politik. Eröffnet wurde die Feier um 17 Uhr vom langjährigen geschäftsführenden Gesellschafter Andreas Ritter-Ratjen. Er zeigte auf, dass bei Firmengründung 1818 in Nortorf knapp eine Familie ernährt werden konnte. Heute bietet das Unternehmen 170 Familien, zusammen mit der Spedition Jacobs sogar über 200 Familien ein sicheres Einkommen. Der Bio-Großhandel fühlt sich seit über 20 Jahren in Kaltenkirchen wohl.  Das lobte auch Hanno Krause, Bürgermeister der Stadt Kaltenkirchen: „Grell Naturkost zeigt Verantwortung, bietet hohe soziale Leitungen und setzt sich sehr für die Qualifikation der Mitarbeiter ein.“

„Lasst uns Bäume pflanzen, die Zukunft gestalten mit Ökolandbau“ lautet das symbolträchtige Motto des Jubiläumjahres. Als Geschenk an die Firma oder vielmehr für die Natur pflanzten Stefan und Boris Voelkel von der Naturkostsafterei Voelkel mehrere Obstbäume vor dem Firmengebäude. Das sind schöne und praktische Geburtstagsgeschenke. Beide Firmen, Voelkel und Grell Naturkost, stehen für Themen wie Vielfalt, Umwelt und Klimaschutz ein. Auch die Mitarbeiter*innen überreichten Schmetterlingssträucher für die frisch eingesäte Blumenwiese: „Hier blüht es für Bienen, Hummeln und Co.“

Andreas Ritter-Ratjen, Geschäftsführer Grell Naturkost: „Grell Naturkost als Stiftungsunternehmen fördert zukunftsfähige Projekte im Norden wie Saatzüchtung und Baumpflanzungen. Der Gewinn bleibt in der Region. Die Gerd Godt-Grell Stiftung schüttet 200.000 Euro pro Jahr aus.“

Stephan Voelkel, Geschäftsführer Naturkostsafterei Voelkel: „Das Schöne ist, dass mit dem Pflanzen von Bäumen und Streuobstwiesen nicht nur Kohlenstoff gebunden und die Artenvielfalt unterstützt wird, sondern auch Menschen Natur erleben und genießen können.“

 

Foto: Symbolträchtige Pflanzaktion zum Firmenjubiläum: Die Naturkostsafterei Voelkel pflanzte Obstbäume vor dem Firmengebäude in der Boschstraße 3, Kaltenkirchen.

von links: Andreas Ritter-Ratjen, GF Grell Naturkost; Stefan Voelkel, Naturkostsafterei Voelkel; Boris Voelkel; Matthias Sagner, GF Grell Naturkost
Im Namen der Belegschaft überreichten Mitarbeiterinnen Pflanzen für den Vorgarten von Grell Naturkost
(Bild von links: Andreas Ritter-Ratjen, Angela Stoldt, Sabine Tepe, Matthias Sagner)

 

Lasst uns Bäume pflanzen

Grell Naturkost feierte das 200-jährige Bestehen mit symbolträchtigen Pflanzaktionen. Sie stehen für den hoffnungsvollen, beharrlichen Optimismus, mit der die Bio-Branche sich für eine lebenswerte Zukunft einsetzt. Sie bekunden auch Bodenständigkeit und Heimatverbundenheit. Das Motto „Lasst uns Bäume pflanzen“ zitiert Hoimar von Ditfurths berühmten Buchtitel „So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen“.

Ein Obstbaum speichert im Laufe von 25 Lebensjahren bis zu 1.000 Kilogramm Kohlendioxid.

 

Ökologischer Landbau ist eine Kohlenstoffsenke

Bäume nehmen Kohlendioxid auf und schenken Sauerstoff wie alles Grün dieser Erde. Im Rahmen von Klimaschutz ist die Bindung von Kohlenstoff sehr bedeutend. Das leistet der ökologische Landbau systemimmanent, denn im ökologischen Landbau werden Bodenfruchtbarkeit und Humus gepflegt. Der Humusaufbau im ökologischen Landbau stellt global eine bedeutende Kohlenstoffsenke dar.


Grell Naturkost, der Bio-Großhandel

Grell Naturkost ist der Großhandel für zertifizierte Bioprodukte im Norden. Seit mehr als 40 Jahren gestaltet Grell Naturkost den Biomarkt in der Region. Grell Naturkost ist demeter und Bioland Handelspartner und bevorzugt Ware der Höfe und Hersteller, die von den Anbauverbänden zertifiziert sind. Zwei Drittel des Umsatzes liegen in den Bereichen Obst & Gemüse, Mopro- und kühlbedürftigen Produkten. Die Präferenz von Grell Naturkost liegt in der Region, geliefert wird auch das bundesweite und internationale Angebot. Über 10.000 Artikel im Bio-Vollsortiment werden von 170 Mitarbeitern für die Belieferung von Flensburg bis Hannover, von Bremen bis Schwerin an 6 Tagen der Woche bereitgestellt.

 

Grell Naturkost, das Stiftungsunternehmen

Hauptgesellschafterin der C.F. Grell Nachf. Naturkost GmbH & Co. KG ist die Gerd Godt-Grell Stiftung. Die Gewinne aus dem Großhandel fließen überwiegend an diese Stiftung. Was die Firma verdient, bleibt in der Region. Das ist branchenweit einmalig und kommt allen zugute. Ein Gewinn für Land und Leute.

Jährlich werden 200.000 Euro für Umwelt und gesunde Ernährung ausgeschüttet. Gefördert werden Züchtungsarbeiten im Bereich Obst und Gemüse, Öffentlichkeitsarbeit für ökologisch-engagierte Menschen und Umweltschutz. Das Anliegen der Kohlenstoffbindung für den Klimaschutz wird mit einer Gesamthöhe von 70.000 Euro bedacht. Die Anpflanzungen von Bäumen an mehreren Orten werden im Herbst 2018 öffentlich präsentiert.

 

 

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