Ökologische Saatzucht statt Gentechnik

Die Gerd Godt-Grell Stiftung fördert die ökologische Saatzüchtung auch dieses Jahr. Der Scheck von 50.000 Euro wurde überreicht anläßlich des Vortrages “Nehmt die Axt von der Wurzel!” von Prinz Felix zu Löwenstein am 05.04.18 in Hamburg. Nein zur Gentechnik! Das ist die klare Botschaft des Autor des Buches Food Crash.

Löwenstein informierte über die Risiken der Verharmlosung von neuen Gentechnikverfahren. Der Zugang zum Saatgut und damit unser aller Ernährungssicherheit liegt in den Händen von wenigen Agrochemiekonzernen. Aus der Partnerschaft mit den Züchtungsfirmen sei eine Abhängigkeit entstanden, aus der es sich zu befreien gelte.

Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstand BÖLW; Heinz-Peter Christiansen, Vorstand und Züchter im Saat:gut Verein; Ute Thode, Grell Naturkost und Beirat der Gerd Godt-Grell Stiftung

„Sorten sind Kulturgut“ setzt Heinz-Peter Christiansen als Züchter von Gemüsesorten auf Christiansens Biolandhof dem entgegen. Die Gerd Godt-Grell Stiftung übergab an den Saatgut Verein 50.000 Euro für die ökologische Pflanzenzüchtung von samenfesten Sorten, die gesund wachsen und gut schmecken. Seit vielen Jahren unterstützen Grell Naturkost und die Gerd Godt-Grell Stiftung Christiansens Biolandhof bei der langwierigen Züchtung von neuen Brokkoli-, Blumenkohl- und Möhrensorten, erläuterte Ute Thode in der Laudatio zur Scheckübergabe in Hamburg.

Die Gerd Godt-Grell Stiftung vergibt im Rahmen des Firmenjubiläums von Grell Naturkost 2018 eine Gesamtsumme von 200.000 Euro an Projekte im Norden.

Silberstedt Oktober 2017: Besuch der Gerd Godt-Grell Stiftung
Silberstedt, Oktober 2017: Herr Schneider, Gerd Godt-Grell Stiftung läßt sich die Züchtung und Samengewinnung, hier Möhrensaatbestand, von Christiansen erklären

 

 

 

 

 

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