Firmenjubiläum 200 Jahre

200 Jahre Grell Naturkost – Unsere Geschichte vom klassischen Landhandel zum regionalen Bio-Großhandel

Das Unternehmen Grell Naturkost besteht bereits seit 200 Jahren. Schon vor 50 Jahren haben wir uns dem biologischen Land- und Gartenbau verschrieben. Denn wir sind überzeugt, dass sich die natürlichen Kräfte der Lebensmittel so am besten entfalten. Unsere Partner sind 70 regionale Produzenten. Wir verdanken unseren Markterfolg ihren hochwertigen Erzeugnissen.

 

Tradition als klassischer Landhandel

Für den 04. März 1818 ist der erste Grundstückskauf in Nortorf registriert worden. Die Firma Grell Naturkost wurde im Jahre 1818 zunächst als Seilerei gegründet, bevor sie dann in einen Landhandel für Futtermittel, Saatgut und dann auch Düngemittel einstieg. Die Nachfrage bestimmte das Angebot. Um die Ernährung der Bevölkerung sichern zu helfen, wandelte  das Familienunternehmen sich in einen klassischen Landhandel, sogar mit eigenem Mühlenbetrieb. Die Familien der beiden Brüder Grell wanderten jedoch vor dem 2. Weltkrieg nach Kalifornien aus. Mit der Übergabe 1930 an Jürgen Godt benannte dieser die Firma in C.F. Grell Nachf.

Gärtnern ohne Gift

Sohn Gerd Godt schlug den Weg für gesunden Boden und gesunde Ernährung ein. Anfang der 70er Jahre lernte Godt einen bedeutenden Pionier im biologischen Land- und Gartenbau kennen, Ernst-Otto Cohrs. Mit den Produkten der Firma Cohrs wurde der Grundstein für das weitere Engagement gelegt: Gesundheit fängt beim Boden an. Grell Naturkost übernahm den Handel von Gesteinsmehlen. Die ersten Demeter- und Bioland-Höfe im Norden ließen ihr Getreide in den 70er Jahren in der Mühle Grell reinigen und abfüllen. Der Landhandel erweiterte sich dann auf Bio-Saatgut und -Pflanzkartoffeln. In den 80er und 90er Jahren war „Grell Nortorf“ eine Art Pilgerstätte im Norden für Landwirte und Gärtner, die sich für den biologischen Anbau interessierten.

Start ins Vollsortiment

Der Biohandel wuchs, doch ein Ausbau des Lagers am Bahnhof in Nortorf war nicht möglich. Erst der Umzug nach Kaltenkirchen 1997 erweiterte die Lagerflächen. Neue Kühlräume ermöglichten so auch den Einstieg ins Frischesortiment. Absprachen mit Höfen in der Region erfolgten, um den Großhandel mit Gemüse und Molkereiprodukten zu beliefern. Grell Naturkost kann seitdem ein  wachsendes Vollsortiment für den Naturkostfachhandel anbieten. Die Nachfrage steigt stetig, denn Katastrophen wie Tschernobyl 1986, die BSE-Krise um 2000 und viele Lebensmittelskandale sensibilisieren die Gesellschaft zunehmend für gesunde Ernährung und Landwirtschaft.

Grell Naturkost heute

Grell Naturkost hat von Anfang an die Bio-Bewegung im Norden unterstützt. Im Vordergrund stand stets der partnerschaftliche Handel, denn nur so konnten eine gemeinsame Zukunft von Handel, Hersteller und Höfen und die ökologische Qualität der Produkte gesichert werden.  Der faire Handel wurde und wird in der Heimat gelebt, ein Thema mit großer Aktualität für die Zukunft von Regionen.

Mit einem Team von 170 Mitarbeitern und modernen Büro- und Lagerräumen stellen wir uns dem Unternehmensziel, Naturprodukte und Naturwaren frisch, fair und bevorzugt regional zu handeln. Grell Naturkost ist Vertragspartner von Bioland und Demeter und im Bundesverband Naturkost Naturwaren organisiert.

Die Grell-Stiftung fördert Projekte im Norden.
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