Drehscheibe für Bio im Norden

Kaltenkirchen, September/Oktober 2018

PM 20 Jahre Großhandel mit Bio-Vollsortiment

Die erste Messe Herbst 1998 war der Startschuss ins Frischesortiment

 

Die ökologische Drehscheibe Grell Naturkost handelt Anders

Grell Naturkost stieg vor 20 Jahren ins Frischesortiment ein. Bis dahin war Grell Naturkost der Großhandel im Trockensortiment. Zur ersten Hausmesse am 27. September 1998 waren alle Ökohöfe, Hersteller und Kunden im Norden eingeladen, 1.000 Gäste kamen. Die Woche drauf wurde es dann ernst: ordern, anliefern, kommissionieren, ausliefern. Langfristige Partnerschaften waren von Anfang an gewollt, viele der ersten Lieferanten sind noch immer dabei, wie die Hamfelder Bauernmeierei, der Obsthof Mehrens, der Obsthof Cordes, Christiansens Biolandhof oder Der Lämmerhof. Seit 20 Jahren ist Grell Naturkost die Drehscheibe der Bioprodukte im Norden und damit ein Motor des alternativen Wirtschaftens.

 

Aus der damaligen Presse:

Umzüge geben Unternehmen eine Dynamik

Das Traditionsunternehmen, das seit 1818 im Getreidehandel tätig ist, hat sein Sortiment um eine Frischeabteilung erweitert und wird am 05.10.1998 mit der Vollsortimentauslieferung beginnen. Der neue Standort in Kaltenkirchen bietet 5 Räume mit Kühleinrichtungen. Das Personal wurde aufgestockt, die firmeneigenen Lastwagen wurden mit Kühlaggregaten ausgestattet. Zur Vorstellung des Frischesortiments auf der Hausmesse am 27.09.1918 kamen über 1.000 Menschen. So regional wie möglich sollte das Sortiment sein. Gerd Godt beschrieb die Stimmung damals so: „Besonders die vielen Einzelhändler sind sehr angetan, dass sich im Norden was tut. Aufbruchstimmung ist spürbar.“ Quelle BNN-Nachrichten

 

Pressekontakt:

Ute Thode – Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 04191-9503-76

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Anlagen:

PM 20 Jahre Vollsortiment, 40 Jahre Biohandel, 200 Jahre Firmenjubiläum

PM Grell Naturkost: 20 Jahre Vollsortiment, 40 Jahre Biohandel, 200 Jahre Firmenjubiläum

Kaltenkirchen, September/Oktober 2018

 

Grell Naturkost ist seit 40 Jahren der Biogroßhandel im Norden

Grell Naturkost übernahm schon vor 40 Jahren den Handel für die ersten Biohöfe und Bioläden. Das Unternehmen, damals noch Grell in Nortorf, stieg dann vor 20 Jahren als regionaler Großhandel in das Frischesortiment ein. Damit förderte das Unternehmen die Entwicklung der ökologischen Landwirtschaft im Norden. Durch Grell Naturkost erreichten zum Beispiel Milchprodukte und Gemüse der hiesigen Ökohöfe neue Kunden. Als noch niemand an Regional gedacht hat, da wurde es bei Grell Naturkost und anderen Bio-Pionieren schon gelebt.

Der damalige klassische Landhandel Grell erweiterte ab den 70er Jahren stetig den Handel auf ökologische Produkte. Begonnen hat das Öko-Sortiment mit Trockenprodukten wie Getreide aus Stormann und Pflanzkartoffeln aus Eiderstedt. Als noch niemand das Wort Regionalität im Munde hatte, da wurde Bodenständigkeit und Heimatverbundenheit bei Grell in Nortorf schon umgesetzt.

 

Wie ein Unternehmer seit über 40 Jahren den Öko-Landbau fördert

Die Aufträge der ersten Biohöfe zur Lagerung und Vermarktung von Biogetreide wurden ab den 70er Jahren vom Geschäftsführer Gerd Godt entgegen genommen. Gerd Godt war ein Visionär, er unterstützte die Öko-Höfe und die Bioläden von Anfang an. Ihm waren gesunde Ernährung und Umweltschutz ein großes Anliegen, auch die Förderung der ökologischen Betriebe in der Region. Social entrepeneur heißt heute, was damals bei Grell Naturkost einfach gelebt wurde.

Gerd Godt suchte die Spur des Alternativen Wirtschaftens. Die Idee des ökologischen Landbaus überzeugte ihn. Sein Leben lang hat er sich für Grell Naturkost, Umwelt und gesunde Ernährung eingesetzt. Mit seinem privaten Vermögen gründete er 2001 die Gerd Godt-Grell Stiftung. Damit sollen weiterhin Projekte in den Bereichen Umwelt und gesunde Ernährung gefördert werden.

 

Andreas Ritter-Ratjen, geschäftsführender  Gesellschafter, hat die Idee des Anders Wirtschaftens von Gerd Godt aufgegriffen. Er wagte Ende der 90er Jahre den großen Schritt zum Neubau in Kaltenkirchen. Die AKW-Bewegung und die Umweltbewegung gaben Rückenwind. Dann folgte um 2000 die BSE-Krise. Die Drehscheibe drehte sich und die Ausweitung vom Trockensortiment ins sensible Frischesortiment gelang. Alle zogen mit an. Umsatz und Anzahl der Höfe und Hersteller, der Kunden und vor allem auch der Konsumenten wuchsen mit.

Andreas Ritter-Ratjen begann 1990 seine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann bei Grell Naturkost in Nortorf. Der Landhandel umfasste damals 7 Mitarbeiter. Mittlerweile hat sich aus dem Landhandel Grell der führende Großhandel für Bio-Lebensmittel im Norden entwickelt, mit derzeit 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Vollsortiment von 10.000 Produkten vor Ort.

Andreas Ritter-Ratjen ist seit 2001 geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens C.F. Grell Nachf. Naturkost GmbH&Co.KG. Andreas Ritter-Ratjen hat entscheidende Weichenstellungen für das Unternehmen vorgenommen. Er hat sich für die Entwicklung eines vielfältigen Biomarktes eingesetzt und partnerschaftliche Beziehungen mit den Lieferanten und den Kunden, vor allem im Norden, aufgebaut.

„Vielfalt und Fairness im Lande, das sind meine Leitplanken. Vielfalt ist nicht nur ein Thema in Flora und Fauna, sondern das beziehen wir auch auf die Erzeugerbetriebe und ihr vielfältiges Angebot.“

 

Matthias Sagner, Geschäftsführer: „Gerade das partnerschaftliche Handeln über die Produktionswege von der Herstellung bis zum Konsumenten, das Handeln auf Augenhöhe und das Miteinander sind mir sehr wichtig. Die Natur und der Mensch sollten immer im Mittelpunkt stehen. Mit unserem Handeln schützen wir die Natur, unterstützen die Pioniere der Branche, Neugründer und unsere Naturkosthändler.“

 

Hintergrund

 

Grell Naturkost, der Bio-Großhandel im Norden heute

Grell Naturkost gestaltet als Großhandel für Bioprodukte seit mehr als 40 Jahren den Biomarkt im Norden. Seitdem streben wir im gesamten Wertschöpfungsprozess nachhaltiges Wirtschaften an. Unser Unternehmen ist Demeter und Bioland Handelspartner und bevorzugt Ware der von den Anbauverbänden zertifizierten Höfe und Hersteller. Wir blicken auf eine Firmentradition von 200 Jahren zurück.

 

Handel in Bio-Qualität und mehr

An unserem Standort Kaltenkirchen führen wir ein Bio-Vollsortiment aus fast 10.000 Artikeln. Wir bieten eine Lieferfähigkeit an 6 Tagen der Woche. Apps und Webshop erleichtern die Bestellungen für alle Seiten. Unsere 170 Mitarbeiter sowie die hausansässige Kühlspedition Jacobs stehen für die Belieferung der Kunden von Flensburg bis Hannover bereit. Zu unseren Qualitätsstandards gehören die IFS- und Bio-Zertifizierung sowie regelmäßiges Produktmonitoring.

Nah am Lieferanten und am Kunden

Zwei Drittel des Umsatzes liegen in der Frische in den Bereichen Obst & Gemüse, Molkerei- und Kühlprodukte. Wir liefern höchste Qualität der saisonalen Ware in Partnerschaft mit regionalen Erzeugern sowie das nationale und internationale Angebot in einem breiten Spektrum an Handelspartnern. Unsere Kernkompetenz sind Naturkostfachgeschäfte, Märkte und Hofläden. Ebenso beliefert Grell Naturkost Bio-Supermärkte wie auch den selbständigen Einzelhandel. Mit unseren Kunden erarbeiten wir gemeinsam ein individuell optimiertes Sortiment und betreuen es vor Ort. In zahlreichen Lieferantenportraits und Filmen wollen wir Kunden mit den Höfen und Herstellern zusammenbringen.

 

Grell Naturkost, das Stiftungsunternehmen

Die Gerd Godt-Grell Stiftung ist Mehrheitsgesellschafterin der C.F. Grell Nachf. Naturkost GmbH & Co. KG. Die Gewinne aus dem Großhandel fließen seit 2014 zu zwei Drittel an diese Stiftung. Das ist branchenweit einmalig und kommt allen zugute. Ein Gewinn für Land und Leute.

 

Die Gerd Godt-Grell Stiftung

Umwelt und gesunde Ernährung

Die Gerd Godt-Grell Stiftung wurde im Juni 2001 vom Seniorchef Gerd Godt gegründet. Die Stiftung hat ihr Büro im ältesten Bürgerhaus der Stadt Itzehoe, das 1659 erbaut wurde.

 

Was die Firma verdient, bleibt in der Region.

Seit dem Jubiläumsjahr 2018 vergibt die Gerd Godt-Grell Stiftung Stiftungsgelder von jährlich insgesamt 200.000 Euro an zukunftsweisende Projekte, vor allem in den Bereichen gesunde Ernährung und Klimaschutz. Dazu gehören auch zahlreiche Projekte zur Anpflanzung von Bäumen und Streuobstwiesen. Auch für die nächsten Jahre hat die Gerd Godt-Grell Stiftung weitere Ausschüttungen vorgesehen.

 

Pressekontakt: Ute Thode

Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 04191-9503-76

 

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C. F. Grell Nachf. Naturkost GmbH & Co.KG

Boschstraße 3

24568 Kaltenkirchen

 

www.grell.de

www.grell-stiftung.de

 

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