Erweiterung des Beirats der Gerd Godt-Grell Stiftung

Die Aufgaben, die sich einer Stiftung stellen, sind vielfältig. Bei allen Entscheidungen sind viel Fachwissen und Augenmaß gefordert. Von daher hatte sich der Stiftungsvorstand für die Bestellung eines Beirates entschieden, dem bisher Andreas Ritter-Ratjen, Geschäftsführer von Grell Naturkost, als einziges Mitglied angehört.

Für die zukünftige Arbeit ist nun Frau Ute Thode in den Beirat der Gerd Godt-Grell Stiftung berufen. Sie hatte schon Kontakt mit der Stiftung in ihrer Tätigkeit als Geschäftsführerin bei BIÖRN, der Öko-Regionalinitiative Nord e.V., sowie als Mitarbeiterin von Grell Naturkost für Öffentlichkeitsarbeit.

Frau Thode arbeitete nach dem Studium an der Universität Kiel im Fachbereich Ökologischer Landbau. Dann wechselte sie als Geschäftsführerin zum Bioland Landesverband im Norden. Nach den Jahren der Familienzeit auf dem Lämmerhof, demeter, stieg sie vor 6 Jahren in die Öffentlichkeitsarbeit für die Öko-Regionalinitiative Nord e.V., kurz BIÖRN genannt, und dann bei Grell Naturkost in den Großhandel ein. Sie kennt die Öko-Szene im Norden aus verschiedenen Perspektiven. Mit dem Filmprojekt von BIÖRN werden derzeit die regionalen Höfe und vor allem der zündende Gedanke, der dahinter steckt, eingefangen. Lieblingsjob von Ute Thode bleibt die Moderation ihrer Veranstaltungsreihe „Welches Bio wollen wir?“, das auf zwölf öffentliche Kundenabende für den Dialog von Stadt und Land zurückblickt.

Vorstandsvorsitzender der Gerd Godt-Grell Stiftung, Frank R. Schneider, erklärt zur Wahl: Frau Thode hat uns in Sachen apfel:gut und saat:gut schon eingehend beraten und kann unseren Projekten deutlich Profil geben. Ein besonders wertvolles Kriterium ist die langjährige große Vernetzung von Frau Thode in der gesamten Öko-Szene.

Grell Naturkost ist der in der Region gewachsene Bio-Großhandel. Im nächsten Jahr kann der Name Grell auf stolze 200 Jahre Firmenjubiläum zurückblicken. Schon als traditioneller Landhandel in Nortorf lebte die Firma die Verbundenheit zum Land und zu den Menschen nach dem Motto „nachhaltig zukunftsfähig und im Dienste der Heimat“. Seit 20 Jahren hat sich Grell Naturkost zusammen mit den Höfen und Kunden zum 100 Prozent Bio-Vollsortimenter mit Sitz in Kaltenkirchen weiterentwickelt.

Die Gerd Godt-Grell Stiftung ist Haupteigentümerin der Firma Grell Naturkost und vergibt ihre Stiftungsgelder in den Themenfeldern gesunde Umwelt und gesunde Ernährung. Dies sind zukunftsfähige Projekte wie ökologische Saatzucht, Biobrotbox für Erstklässler und Filmaufnahmen in der Ökobranche im Norden. -2-

Der Gewinn aus den regionalen Produkten der Eigenmarke von Grell Naturkost und der Lieblingsmarke mien Leevsten fließt zu hundert Prozent in Projekte im Norden. Damit ist der Kauf dieser Produkte sogar mehrfach gut für unsere Region. „Für den Hof und Hersteller, die Gutes für die Umwelt und ihre Mitarbeiter leisten, für die Gesundheit des Konsumenten und für das Projekt, das durch den Gewinn unterstützt werden kann!“  betont Frank R. Schneider, Gerd Godt-Grell Stiftung.

 

 

Pressemitteilung vom 14.11.2017, Gerd Godt-Grell Stiftung, Frank R. Schneider, und Grell Naturkost, Ute Thode, Kaltenkirchen